Fühlen statt denken, um die Schöpfung zu verstehen.

Es ist ein Abend wie ich ihn vor etwa einem Jahr auch hatte. Ich drehe mich im Kreis, da ich in mir eine Unruhe spüre. Viele Themen habe ich in den vergangenen 13 Monden gewälzt. Ein ganzes Jahr ist für mich vergangen, in dem sich viel und letztendlich ich mich spürbar verändert habe. Innerlich, äußerlich. Nie wieder werde ich dieselbe sein.

Und wie vor einem Jahr nach dem Abschluss dieses Zyklus' stehe ich auch heute wieder dort, wo ich begann: Ich denke. Ich fühle nicht. Ich versuche, die Dinge in meinem Kopf zu einem Gesamtbild zusammenzubringen, denn ich spüre, direkt vor mir liegt etwas Großes. Etwas Großes, das ich entweder nicht erkenne oder meine Angst zu groß ist, das Offensichtliche wahrzunehmen. Auch das kenne ich von mir und es erinnert mich sehr an die Zeit vor einem Jahr, als ich das Offensichtliche vor mir mit aller Macht leugnete. 

Und so habe ich, weil es für mich nicht anders möglich ist zu verstehen, die geistige Welt mit mir sprechen lassen. Sie sind es, die mich auf Beiträge im Netz und Gespräche mit Menschen bringen, die meinen rastlosen und traurigen Tag in etwas verwandeln, das ich nur mit "Größe", "Macht" und "Erkennen" beschreiben kann, da mir andere Worte für dieses Fühlen fehlen.

Ich begann mit der inneren Frage, wie denn das Universum beschaffen sei.
Was es mit der Aussage auf sich hat, die meine Berufung beschreibt in "Liebe in die Materie bringen"? Wie kann ich die Beschaffenheit dieser göttlichen Energie in etwas materischem begreifen? Und wie drückt sich diese Energie auf unserem Planeten aus? Wie ist das Universum beschaffen?

Erzengel Metatron antwortete:
"Ihr denkt zu viel. Zu viel materischer Ausdruck behindert eure Sicht."

Nun wollte ich genauer wissen, was er damit meinte und antwortete ebenso spitz:
"Gut, Metatron, dann erkläre es mir. Was verstehe ich, was verstehen wir Menschen nicht?"

Denke in Energien. Sie ist Ausdruck der Schöpfung. Sie ist der Atem der göttlichen Quelle, die sich ausdehnt. Und weil du diese nicht mit deinem physischen Auge wahrnehmen kannst, bist du auf den Ausdruck der Energien durch ein Medium angewiesen. Sie drücken die Lebendigkeit und die Botschaften der göttlichen Quelle in einer Sprache aus, die du verstehen kannst. Worte, Gefühle, Farben, Bilder, Frequenzen, Musik, Töne... alles, das deine physischen Sinne aufnehmen können und dein Energiekörper als Ausdruck deines unsterblichen Seins in der Materie zu einem lebendigen Gleichnis zusammen bringt, die du mehr fühlen denn verstehen kannst. Verstehst du jetzt, Lichtträger, dass du als Medium die Sprache der Göttlichkeit für Deinesgleichen übersetzt? Fühle es! Verstehen und denken bringt dich nicht weiter. Ende.

Das plötzliche Ende dieses Gespräches verblüffte mich dann doch sehr. Ich werde dieses Gespräch fortsetzen, so viel steht fest. Denn ich habe viele Fragen.
Du auch? Dann bleib dran.

Möchtest du selbst eine Frage von der geistigen Welt beantwortet haben, dann freue ich mich, wenn du bei mir die Antwort als Channeling beauftragst.

Gute Nacht in den frühen Sonntag-Morgen,
Josephine