Wenn du nicht zeigst, was du fühlst, wirst du verlieren.

Wenn du nicht zeigst, was du fühlst,

wirst du verlieren.

Dich. Dein Leben.

Wähle, was zu verlieren das wert ist.

In den  letzten Tagen sprach ich viel mit Menschen über Wahrhaftigkeit. Ich sprach über Klarheit. Immer wieder dringt dieses Thema durch. Die Fragen, die alle, mit denen ich sprach und mich inklusive, berühren, sind jene: Was bin ich mir wert? Was benötige ich gerade?

Wir haben gelernt, den Menschen um uns herum unsere Bedürfnisse zu nennen und zu hoffen, dass diese sie umsetzen. Und leider geschieht das selten und wir manövrieren uns letztendlich von einem Konflikt in den nächsten. Am Ende steht Trauer, Verzweiflung, Wut, Frustration und jede Menge Chaos im Kopf.

Was ist, wenn du den Schlüssel bereits in dir trägst? Wenn du es bist, der in Wahrhaftigkeit für sich einstehen muss?

Ich sage immer, dass Energien einfach sind. Sie sind es, wenn wir ihre Gesetzmäßigkeiten verstehen. Und wie so oft war ich selbst vor einigen Tagen an einem Punkt, an dem ich einen wunden Punkt meines Lebens erst erkannte, als ich eine Wahrheit aussprach. Sie war bitter für mich, denn ich wollte mein Gegenüber nicht in eine Lage bringen, sich entscheiden zu müssen. Und doch sprach ich sie aus, ich konnte nicht mehr schweigen. Es folgte für mich die Erkenntnis, dass ich den Schlüssel die ganze Zeit selbst in der Hand gehalten hatte. Weil ich eine Lüge mitgetragen habe, die energetischen Einfluss auf mein berufliches Wirken hatte. Es war sehr bitter für mich, dies letztendlich zu erkennen.

Diese Situation erinnerte mich an meinen ganz eigenen Aufwachprozess vor 3 Jahren. Als ich begriff, dass all der Schmerz in meinem Leben in den Jahren zuvor daraus resultierte, dass nicht mein Partner sich ändern musste, sondern ich es war, die in Unwahrhaftigkeit zu sich selbst all diesen Schmerz zugelassen hatte.

Die  Frage, die ich dir heute stelle, ist also jene:
Was bist du bereit zu verlieren, wenn du nicht in Klarheit für dich einstehst? Bist du bereit, dein Leben, das du dir aufgebaut hast, zu verlieren, weil es irgendwann wie deine Lüge zusammenbrechen wird gemäß den universellen Gesetzen? Oder bist du bereit dich selbst zu  verlieren, wenn du weiterhin an einem Konstrukt festhältst, das dir nicht entspricht?

Meine Fragen mögen für dich vielleicht etwas überzogen sein, doch du kannst sie auf jede deiner Lebenssituationen ummünzen. Ob es nun dein Job ist, den du nicht mehr ausüben möchtest oder ob du an einer Freundschaft festhältst, die dir schon lange nicht mehr gut tut, wirst du beim Lesen dieser Zeilen selbst bemerken.

Deshalb ist es wichtig, dass du dich immer wieder fragst: Was benötige ich jetzt gerade? Was tut mir gut? Und dann wird sich dein nächster Schritt ganz einfach ergeben. Das Chaos im Kopf verschwindet.

Ich wünsche dir eine schöne Januar-Woche mit dem baldigen Ende der Merkur-Retrograde.
Josephine